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Forsthelm Test-Überblick, Vergleich und Kaufberatung 2019

forsthelm test bild

Hier finden Sie den besten Forsthelm für Ihre Bedürfnisse!

Sicherheit ist oberstes Gebot! Das gilt bei Arbeiten am Haus, im Garten, in der Werkstatt, auf der Baustelle – und im Wald. Durch einige wenige Sicherheitsvorkehrungen ist man den Gefahren in der Forstarbeit gewachsen. Ein Muss für jeden Arbeiter im Wald ist – der Forsthelm.

Hier finden Sie:

  • Eine Zusammenfassung von unabhängigen Forsthelm Tests von angesehenen Testmagazinen wie Stiftung Warentest mit den jeweiligen Testsiegern
  • Eine ausführliche Kaufberatung für aktuelle Bestseller von Forsthelmen
  • Tipps, um Forsthelme günstig online zu kaufen
  • Einen Vergleich der unserer Meinung nach aktuell besten Forsthelme von beliebten Herstellern wie Protos/ Pfanner, Stihl, Peltor, Husqvarna, Engelbert Strauss, Kox, 3m, Kask, Oregon  usw. auf dem Markt

Was ist ein Forsthelm?

Der Forsthelm ist Teil der Persönlichen Schutzausrüstung für Forstarbeiter (PSA-Forst) und bietet Schutz vor Verletzungsgefahr bei Waldarbeiten, vor allem beim Umfang mit der Kettensäge. Der Helm bietet Schutz für Kopf, Gesicht, Augen und Ohren und ist mit einem Ablaufdatum versehen. Um den besten Schutz zu gewährleisten, sollte ein Helm nach spätestens 5 Jahren oder 3500 Arbeitsstunden ersetzt werden.

Die aktuellen top 7 Bestseller für Forsthelme im Vergleich:

Bestseller Nr. 1
Protos 204002-10-12 Forsthelm,feines Visier,gelb / rot
  • Norm: DIN EN 397
  • Mit Lüftungsschieber für besseren Tragekomfort
AngebotBestseller Nr. 2
Husqvarna 585058401 Forsthelm Technical - Sicherheitshelme
  • Austauschbare Dämmung
  • UV-beständig
  • Zugelassen für niedrige Temperaturen: Bis -40 °C
Bestseller Nr. 3
Stihl 00008840180 Helmset Integra, Medium
  • Größe Medium
  • Farbe: Orange
  • Original Stihl
Bestseller Nr. 4
Protos Integral Forest Kopfschutz-Kombination, Caribou Special Edition
  • Farbe: Orange/Braun
  • Auch in passiver Stellung des Gehörschutzes hält der Protos Helm perfekt am Kopf
  • Zertifizierungen: EN 397, EN 352-3 und EN 1731
Bestseller Nr. 6
Protos sicherheitshelm integral arborist gehörschutz, ausstattung:feines visier, farbe:rot/gelb
  • Protos sicherheitshelm integral arborist gehörschutz, ausstattung:feines visier, farbe:rot/gelb
  • Hergestellt in Deutschland
  • 550,461

Letzte Aktualisierung am 15.09.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Protos Forsthelm im Test:

Wie funktioniert ein Forsthelm?

Der Helm selbst besteht aus Kunststoff oder Aluminium. Beide Materialien sind langlebig, fest, wetterunabhängig, stabil, abriebfest und rostfrei. Weiters ist ein Gehörschutz am Helm integriert, der das konstante Motorgeräusch der Kettensäge stark dämpft. Der Forsthelm verfügt auch über ein Visier für den Gesichtsschutz. Widerstandsfähige Materialien wie Acrylglas, einem Drahtgitter oder Nylon schützen vor Ästen, Holzsplittern oder auch vor dem Rückschlag der Motorsäge. Blend- und Nackenschutz ist bei den meisten Forsthelmen inzwischen auch schon von Haus aus dabei.

Welche Arten von Forsthelmen gibt es?

Der klassische Forsthelm hat eine auffallende Warnfarbe (Gelb, Orange, Rot). Außerdem sind Gesichts- und Gehörschutz fix am Helm angebracht. Darüber hinaus gibt es Forsthelme mit integriertem Radio. Der Funk-Forsthelm ermöglicht die Verständigung mit anderen Arbeitern, ohne den Helm abnehmen zu müssen. Lautsprecher und Funkgerät sind im Gehörschutz eingebaut.

Unter den verschiedenen Helmtypen sticht in Forsthelm Tests vor allem der sogenannte Protos-Helm hervor. Visier, Gehör- und Nackenschutz sind im Inneren des Helmes verbaut, sodass der Helm eine möglichst glatte Außenfläche hat. Dadurch verfangen sich keine Äste und Zweige im Helm.

Wo liegen die Vor- und Nachteile eines Forsthelmes?

Die Standardfunktionen eines Forsthelmes sind klar festgelegt. Es folgt eine Liste von Vorteilen, die sich aus dem Vergleich verschiedener Helmtypen ergeben – wobei zu beachten ist, dass nicht jeder Vorteil auf jeden Helmtyp zutrifft. Es gibt aber einen guten Überblick auf die verschiedenen Details, auf die in der Herstellung von Forsthelmen Wert gelegt wird:

  • (a) Helm aus elektrisch isolierendem Material
  • (b) Visier aufklappbar
  • (c) Gehörschutz wegklappbar
  • (d) gute Lüftung
  • (e) gute Lärmdämmung (bis 27dB)
  • (f) Kopfband mit 4-Punkt, 6-Punkt-Gurt oder Drehverschluss einstellbar
  • (g) für Brillenträger geeignet
  • (h) Aussparung für Stirnlampe
  • (i) Lichtreflektoren
  • (j) Regen fließt seitlich gut ab
  • (k) besonders leicht (teilweise nur knapp über 600g)
  • (l) einfacher Zusammenbau
  • (m) seitliche Belüftung
  • (n) Schweißband im Stirnbereich
  • (o) integrierter Kinnschutz
  • (p) UV Schutz für längere Lebensdauer
  • (q) abgewinkeltes Nackenband für optimalen Sitz
  • (r) Visier inklusive Sonnenschutz
  • (s) Tragekomfort durch Textilkopfgurt
  • (t) gute Erkennung durch knallige Farben
  • (u) einige Visiere bieten Mückenschutz
  • (v) teilweise integrierte Schutzbrille
  • (w) eingebauter UV-Indikator zeigt Lebensdauer an

Natürlich gibt es auch einige Nachteile zu verzeichnen – doch schon so wie bei den Vorteilen gilt auch hier: nicht alles ist bei jedem Helmtyp zutreffend:

  • (a) Größe nur stufenweise einstellbar bzw. Einheitsgröße
  • (b) keine Polsterung
  • (c) Kunststoff hat begrenzte Haltbarkeit
  • (d) Gehörschutz nur teilweise verstellbar
  • (e) Lichtreduzierung am Visier
  • (f) Extras nicht immer inkludiert
  • (g) grobes Schutzgitter am Visier bzw. Kunststoffvisier zerkratzt
  • (h) harte Kunststoffbänder im Inneren
  • (i) Visier stört im aufgeklapptem Zustand
  • (j) keine Lüftungslöcher
  • (k) Gehörschutz klappt nicht richtig zu
  • (l) verringertes Sichtfeld
  • (m) vermehrtes Schwitzen (Hitzestau)
  • (n) müssen regelmäßig ausgetauscht werden (Verfallsdatum)
  • (o) teils schwierige Reinigung durch komplexe Teile
  • (p) Visier schützt nur teilweise von der Seite (daher zusätzliche Schutzbrille nötig)
  • (q) einige Modelle sind über 1 kg schwer

Zusammenfassend lässt sich sagen:

Viele Nachteile lassen sich bereits im Vorfeld durch die Auswahl des richtigen Helmes eliminieren. So lassen sich bereits nur durch eine passende Helmgröße bereits eine Reihe von den erwähnten Punkten streichen. Die Nachteile, die dann noch übrig bleiben, sind aufgrund der Sicherheit zu verkraften. Auf jeden Fall ist keiner der erwähnten Punkte auch nur annähernd ein Grund, ohne Forsthelm zu arbeiten.

Was sollte ich beim Kauf von einem Forsthelm beachten?

Natürlich haben wir die Tendenz, hier sofort auf den Preis zu schauen. Doch hier geht es in erster Linie um Sicherheit – und für diese bezahlt man lieber mit Geld als mit der eigenen Gesundheit. Aus diesem Grund wird die Kostenfrage hier nicht berücksichtigt. Andere Komponenten sollten die Auswahl des richtigen Forsthelmes bestimmen.

  • (a) Lässt sich der Helm ganz genau auf meine Kopfgröße einstellen?
  • (b) Bietet die Form des Visiers auch genügend Schutz von der Seite?
  • (c) Wie viel Lärm hält der Gehörschutz ab?
  • (d) Ist der Helm mit Gehörschutz angenehm zu tragen?
  • (e) Topmarken: Pfanner, Stihl, Husqvarna, Peltor, Protos, Schuberth, Oregon, Rockman, Uvex
  • (f) Wie schwer ist der Helm?
  • (g) Ist ein Nackenschutz vorhanden?
  • (h) Ist der Helm mit einem guten Belüftungssystem ausgestattet?
  • (i) DIN-Normen und Prüfsiegel

Welche EU-Richtlinien gibt es für Forsthelme?

Jeder Forsthelm muss lt. europäischem Recht folgende Normen erfüllen bzw. Prüfsiegel haben:

  • (a) Lärmschutz: DIN EN 352
  • (b) Persönlicher Augenschutz: DIN EN 1731
  • (c) Industrieschutzhelm: DIN EN 397
  • (d) CE-Zeichen: Erfüllung des europäischen Sicherheitsstandards
  • (e) FPA bzw. KWF Zeichen: mehrere Gebrauchstests bestanden

Was sollte ich beim Einsatz und Tragen von einem Forsthelm beachten?

Es kann nicht oft genug betont werden, dass die genaue Passform des Helmes das wohl wichtigste Merkmal ist. Ein Helm, der nicht fest sitzt, kann keine Sicherheit gewährleisten. Andererseits wird ein Helm, der drückt und zwickt, von der Arbeit ablenken.

Weiters ist nicht jeder Helm für Brillenträger geeignet – auch das mag ein wichtiges Detail in Bezug auf den Tragekomfort sein. Da kommt auch das Thema Schutzbrille auf. Diese mag trotz Visier notwendig sein, besonders wenn das Drahtgitter beim Visier kleine Späne durchlässt oder wenn die Visierform seitlich keinen Schutz bietet.

Textil- statt Kunststoffbänder, integriertes Schweißband, Polsterung im Helm, ein nicht allzu schweres Visier und ein Gehörschutz, der zwar gut anliegt, aber ohne die Ohren abzudrücken – spätestens bei der 1. Forstarbeit ist man froh, auf diese Details geachtet zu haben!

Wie lange darf man einen Forsthelm benutzen?

Ein Forsthelm muss elastisch gut sein, um Stöße durch herabfallende Äste oder absplitternde Holzteile absorbieren zu können. Jegliches Material verliert mit der Zeit an Elastizität. Ein Forsthelm muss spätestens nach 5 Jahren nach Herstellung ausgewechselt werden. Verwendet man diesen öfters und länger, mag das schon früher notwendig sein. Die Verwendung eines Forsthelmes wird mit maximal 3500 Arbeitsstunden angegeben. Natürlich könnte man ein Verzeichnis führen, wann und wie lange man diesen verwendet. Darüber hinaus verfügen einige Helme bereits über ein UV-Indikator. Verblasst dieser, wird ein Austausch notwendig.

Zusätzlich gibt es noch den Verwendungstest, den man immer wieder einmal durchführen sollte. Drückt man den Helm unten ein wenig zusammen, darf kein Geräusch zu hören sein. Hört man jedoch ein leises Knacken, ist das Material schon zu sehr angegriffen und nicht mehr elastisch genug. Der Helm sollte auf keinen Fall mehr getragen werden, denn er entspricht nicht mehr den Sicherheitsstandards.

Weitere Tests und Vergleiche:

Wie wird ein Forsthelm zusammengebaut?

Forsthelme werden in der Regel zerlegt geliefert. Natürlich sind je nach Helmtyp und Extras kleine Unterschiede beim Zusammenbau gegeben, aber im Großen und Ganzen bleiben die folgenden Schritte gleich:

  • (a) Die Innenausstattung des Helmes wird an 4 Punkten befestigt. Diese sind fast selbsterklärend, dazu sind 2 oft schon vormontiert. Wichtig ist, dass man die Laschen zuerst knickt und so einfädelt, dass das Band in den Helm hineinführt. Damit das Ganze wirklich fest sitzt, am besten mit der Hand die Bänder am Kreuzungspunkt so weit wie möglich nach unten drücken. (Ist eine Schutzbrille in der Packung dabei, wird diese ebenfalls im Helminneren fixiert.)
  • (b) Das Visier ist meist 2-teilig. Auf der Blende befindet sich ein Verschließmechanismus, auf dem das Visier befestigt wird. Durch die Einrastfunktion erkennt man sofort, ob es richtig zusammengesteckt ist. Die Blende schließt die Lücke zwischen Helm und Visier und dichtet somit diesen Teil vollständig ab.
  • (c) Der Gehörschutz wird meist direkt am Helm fixiert. Einfach die Kapseln rechts und links am Helm einrasten lassen. (Kapseln für rechts und links sind ident.) Teilweise werden diese aber auch am Visier befestigt. Ist das der Fall, erfolgt es auch mit Druck- und Einrastfunktion.
  • (d) Das Visier wird am Helm montiert. Dazu sind teilweise Bohrungen am Helm vorhanden. In diesem Fall ist es leichter, das Visier im aufgeklapptem Zustand zu befestigen. Bei anderen Modellen werden Schlaufen am Gehörschutz eingeführt und verankert.
  • (e) Jetzt muss nur noch der Helm auf die richtige Größe angepasst werden. Da ein Forsthelm Bestandteil einer PSA-Forst ist, wird es nicht so schnell vorkommen, dass man den Helm mit anderen teilt. Also muss auch die Größe grundsätzlich nur einmal angepasst werden.

Forsthelm Test-Übersicht und Vergleich: Fazit

Die zwingenden Sicherheitsstandards garantieren, dass jeder Forsthelm auch den erforderlichen Schutz gewährt. Es ist die Passform und der Tragekomfort, worauf der Einzelne achtgeben muss. Bei Extras wie Radio, Funk, Schutzbrille, Blendschutz, etc. sollte man gut überlegen, ob man diese auch wirklich benötigt, weil diese den Helm auch schwerer machen. Weiters geht Qualität vor Marke – trotzdem zeigen verschiedene Forsthelm Tests, dass einige Marken auch für Qualität stehen.