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Dübelfräse Test-Überblick, Vergleich und Kaufberatung 2020/2021

duebelfraese test

Dübelfräse Test und Vergleich

Mit etwas Geschick ist das Heimwerken eine günstige Alternative zum hochpreisigen Handwerksbetrieb. Tutorials auf YouTube oder Blogs sind zahlreich vorhanden, Werkmaschinen sind günstig im Baumarkt ausleihbar und die Geräte sind mit Sicherheitsfeatures ausgestattet, sodass die Verletzungsgefahr minimiert ist. Eines dieser Werkzeuge ist die Dübelfräse, die sowohl der Heimwerker als auch der Profi nutzen, um Holzstücke miteinander zu verbinden.

Hier finden Sie:

  • Eine Zusammenfassung von unabhängigen Dübelfräsen Tests von angesehenen Testmagazinen wie Stiftung Warentest mit den jeweiligen Testsiegern
  • Eine ausführliche Kaufberatung für Dübelfräsen
  • Tipps, um Dübelfräsen günstig online zu kaufen
  • Einen Vergleich der unserer Meinung nach aktuell besten Dübelfräsen in unterschiedlichen Größen von beliebten Herstellern wie Festool, Makita, Bosh, Mafell, Dewalt, Domino, Triton usw. auf dem Markt

Die aktuellen top 5 Bestseller für Dübelfräsen im Vergleich:

Bestseller Nr. 1
Einhell Flachdübelfräse TC-BJ 900 (860 W, 14 mm, Winkel- und Höheneinstellung, Staubfangsack, Koffer)
  • Hochwertige und robuste Flachdübelfräse mit massiver Aluminiumausführung und starker 860 Watt Leistung für vielseitige Stoß- und Kastenverbindungen
  • Stufenlose Höhen- und Winkeleinstellung der Fräswerkzeuge für verschiedenste Konstruktionen
  • 3-stufige Schnellverstellung der Frästiefe für die schnelle Anpassung an den jeweiligen Flachdübel
  • Größtmögliche Sauberkeit durch robusten Staubfangsack und mitgelieferten Staubsaugeradapter
Bestseller Nr. 2
Bosch Professional Universalfräse GFF 22 A (22 mm Schnitttiefe, inkl. Staubbeutel, 1x Scheibenfräse 105x22mm, 8, Zweilochschlüssel, L-BOXX 238)
  • Der präzise Spezialist für Holzverbindungen
  • Leichtgängige Eintauchfunktion und robuste Metallwinkelführungen für präzise Ergebnisse
  • Vielfältige Winkel- und Tiefeneinstellungen sorgen für eine große Vielfalt beim Fugenschneiden
  • Kraftvoller 670-Watt-Motor für eine optimale Fräsleistung zur Herstellung von Rahmen-, Eck-, Längs- und Querverbindungen
Bestseller Nr. 3
Makita PJ7000J Nutfräse
  • Original Makita-Qualität, langlebig und robust
  • Nutfräse für alle handelsüblichen Holz-Flachdübel; auch geeignet zum Sägen von Schattenfugen an Wand und Decke
  • 6 verschiedene Einstellungen mit Tiefen-Feineinstellschraube
  • Genaue und leichtgängige Zahnstangen-Tiefeneinstellung des Winkelanschlags
Bestseller Nr. 4
FERM BJM1009 Flachdübelfräse 900W - Mit 50 Lamellendeubel (Größe 20), Sägeblatt und Staubfangsack in einem Robusten Aufbewahrungskoffer
  • Schnelle und einfache Revolvereinstellung für Lamellendübel der Typen 0, 10, 20
  • Spindelarretierung für einfachen Sägeblattwechsel; Leichte Einstellung des Winkels und der Materialstärke
  • Grundplatte aus Aluminium für genaue und professionelle Ergebnisse
  • Das Gerät ist zudem mit einem Staubfangsack ausgestattet, so dass Sie so staubfrei wie möglich arbeiten können
Bestseller Nr. 5
Makita DPJ180Z Akku-Nutfräse 18 V (ohne Akku, ohne Ladegerät)
  • Nutfräse für alle handelsüblichen Holz-Flachdübel; auch geeignet zum Sägen von Schattenfugen an Wand und Decke
  • Sehr handlich und leicht
  • 6 verschiedene Einstellungen mit Tiefen-Feineinstellschraube
  • Schwenkanschlag stufenlos verstellbar für jeden Winkel von 0° bis 90° mit Rastungen bei 0°, 45° und 90°

Letzte Aktualisierung am 22.10.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Was ist eine Dübelfräse?

Eine Dübelfräse ist eine Maschine, die es erlaubt, schmale sowie längliche Löcher in Holzstücke zu fräsen. In diese Löcher schiebt der Heim- oder Handwerker daraufhin einen Dübel und verleimt diesen, sodass zwei Werkstücke miteinander verbunden sind.

Wie funktioniert eine Dübelfräse?

Bei einer Dübelfräse ist vorn ein kreisrundes Sägeblatt installiert, dass der Handwerker in das Holzstück schieben kann. Dabei fräst die Dübelfräse ein ellipsenförmiges Loch in das Holz, in das die genormten Flachdübel passen. Da dies an beiden Holzstücken passiert, muss der Handwerker nur noch den Dübel in die Löcher schieben und beide Holzstücke miteinander verleimen. Anders als bei Winkeln sowie Schrauben sind nach dem Zusammenführen zweier Werkstücke keine oberflächlichen Verbindungsstücke zu sehen und die Stabilität ist dennoch gegeben.

Welche Arten von Dübelfräsen gibt es?

Dübelfräsen sind in zwei unterschiedliche Kategorien mit zwei unterschiedlichen Arten einzuteilen. Zuerst ist die Stromversorgung das Unterscheidungsmerkmal und zweitens unterscheiden sie sich in der Art des Fräsens. Folgende Arten von Dübelfräsen sind erhältlich:

Dübelfräsen mit Akku

Dübelfräsen mit einem Akku, statt einer externen Stromversorgung, bieten den Vorteil, dass sie besonders mobil sind. Den Handwerker stört das Stromkabel nicht ständig und die Leistung ist kein entscheidendes Kriterium, da auch eine Dübelfräse mit Akku die Holzarbeiten problemlos erledigt. Bei einer Bohrmaschine beispielsweise ist die Variante mit Akku nicht stark genug, um tiefere Bohrarbeiten durchzuführen. Allerdings sollte der Handwerker immer einen zweiten Akku parat halten, denn dieser ist schnell leer und das Aufladen benötigt einige Zeit.

Dübelfräsen mit externer Stromversorgung

Dübelfräsen mit externer Stromversorgung beziehungsweise gewöhnliche Dübelfräsen sind günstig im Anschaffungspreis und häufiger vertreten als Dübelfräsen mit Akku. Sie sind leistungsstark und jederzeit einsatzbereit, falls eine Steckdose in der Nähe des Geräts ist. Sie behindert einzig das Stromkabel. Ist dieses zu kurz und keine Steckdose in der Nähe kann der Handwerker keine Nuten fräsen.

Die Flachdübelfräse

Die Dübelfräse ist ein Oberbegriff, der häufig für die Flachdübelfräse, Lamellofräse oder auch Nutfräse genannt, verwendet wird. Diese Art von Dübelfräse fräst die ellipsenförmigen Löcher in Holzstücke, um sie miteinander zu verbinden. Für kleinere Werkstücke wie eine Schrankwand, die wenig Druck aushalten müssen, ist diese Fräse ideal geeignet. Bei größeren Werkstücken wie einer massiven Kommode empfiehlt sich eine Domino Dübelfräse.

Die Domino Dübelfräse

Die Domino Dübelfräse ist ein Werkzeug, das nur für erfahrene Handwerker und Profis geeignet ist, denn die Maschine erfordert viel Geschick und Erfahrung. Mit ihr ist es möglich, größere Löcher und Nuten zu fräsen, sodass größere ,,Dominos“/Dübel hineinpassen. Dadurch ist die Konstruktion stabiler und für massive Möbelstücke besser geeignet. Allerdings muss der Handwerker wesentlich präziser arbeiten als mit einer Flachdübelfräse, sodass Heimwerker dazu neigen, das Werkstück zu beschädigen.

Wo liegen die Vor- und Nachteile einer Dübelfräse?

Die Vorteile

Der große Vorteil einer Dübelfräse ist, dass die Holzstücke miteinander verbunden sind, ohne dass der Nutzer dies erkennen kann. Durch das vorherige Fräsen von geeigneten Winkeln bilden die beiden Holzstücke eine geschlossene Linie und es wirkt, als wären beide Teile aus einem Stück. Hinzu kommt, dass die Verbindung beider Holzstücke extrem stabil ist. Dies ist auf den zusätzlichen Leim zurückzuführen, denn diesen füllt der Handwerker vor dem Verbinden in beide Löcher, sodass er erhärtet und beide Teile aneinander fixiert. Diese Verbindung ist fester als das Verschrauben mithilfe von Winkeln und zudem völlig unsichtbar. Dabei kann der Handwerker aus einer großen Auswahl aus verschiedenen Größen wählen, um die Nut an das Werkstück anzupassen.

Eine dünne Schrankwand braucht beispielsweise kleinere Dübel als ein breiter Türrahmen. Letztlich ist das Verbinden von Holzstücken mithilfe einer Dübelfräse ideal geeignet, um Einzelfertigungen herzustellen. Jegliche Holzstücke sind in den unterschiedlichsten Winkeln miteinander kombinierbar, sodass dem Heim- und Handwerker keine Grenzen gesetzt sind.

Vorteile auf einen Blick:

  • Verbindung unsichtbar
  • Verbindung extrem stabil
  • Mehrere Größen erhältlich
  • Individuelle Möbelstücke herstellbar

Die Nachteile

Der große Nachteil einer Dübelfräse und der erzeugten Verbindung von zwei Holzstücken ist, dass sie nicht mehr trennbar sind. Sobald der Leim getrocknet ist, sitzt die Verbindung so fest, dass nur das Brechen der Verbindung hilft. Dabei beschädigt der Handwerker jedoch das Holz, weshalb er sich vor dem Verbinden sicher sein muss, dass beide Holzstücke ineinander passen und der Winkel exakt eingestellt ist. Da viele Heimwerker den Fehler machen, dass sie beide Werkstücke einfach trocknen lassen, verzerren diese und der Winkel sowie die Verbindung sind fehlerhaft.

Der zweite Nachteil ist die Entstehung von Holzstaub während des Arbeitens mit einer Dübelfräse. Der Heim- oder Handwerker sollte immer einen Atemschutz tragen, um die Lunge vor den gesundheitsschädlichen Partikeln zu schützen. Letztlich ist an den meisten Geräten ein Arretierschalter installiert, der die Bedienung zwar erleichtert, da das Gerät in den Dauermodus schaltet, aber zum sofortigen Starten der Maschine beim Einschalten führt, falls er noch festgestellt ist. Dadurch sind bereits Verletzungen in Handwerksbetrieben zustande gekommen.

Nachteile auf einen Blick:

  • Verbindung irreversibel
  • Arbeit mit Dübelfräse ist gesundheitsschädlich ohne Atemschutz
  • Arretierschalter gefährlich

Was sollte ich beim Kauf von einer Dübelfräse beachten?

Die Dübelfräse ist ähnlich wie andere Holzmaschinen, denn bei ihr gilt es auf wenige, aber entscheidende Kriterien vor dem Kauf zu achten. Diese sind:

Akku oder externe Stromversorgung?

Falls der Baumarkt in der Nähe oder Freunde keine Dübelfräse ausleihen, muss der Heimwerker eine kaufen. In diesem Fall sollte er immer zu einer Dübelfräse mit Akkubetrieb greifen, denn diese Geräte sind mobiler und ermöglichen das Arbeiten fernab von jeglichen Steckdosen. Der Heimwerker sollte jedoch immer einen geladenen Akku in der Reserve haben, sodass der eine lädt und der andere im Gerät steckt. Falls doch der Griff zu einem kabelgebundenen Gerät folgt, sollte dieses mindestens 3,5 m lang sein, sodass der Heim- oder Handwerker nicht an eine Steckdose gebunden ist.

Die Größe der Dübelfräse

Die Größe der Dübelfräse oder auch maximale Schnitttiefe genannt, gibt an, in welcher Größe das Gerät Dübel erzeugt. Die ellipsenförmigen Dübel sind ideal für kleinere Holzprojekte, bei Schwerlasten sollte der Heimwerker auf eine Maschine mit enormer Schnitttiefe zurückgreifen, um die Stabilität des Möbelstücks zu garantieren.

Die Leistung

Die Leistung einer Dübelfräse ist angegeben in Watt und sollte mindestens 500 Watt betragen. Dadurch verbraucht das Gerät nicht zu viel Strom, schafft es aber auch, härtere Hölzer zu fräsen. Eine Leistung von bis zu 800 Watt ist besonders komfortabel, da diese Maschinen am leistungsstärksten sind.

Die Leerlaufdrehzahl

Die Leerlaufdrehzahl ist ein weiteres Leistungskriterium, denn eine hohe Leerlaufdrehzahl ermöglicht schnelleres sowie feineres Arbeiten. Bei einer schnell drehenden Dübelfräse besteht nicht die Gefahr, dass beim Fräsen der Nut plötzlich Risse oder Löcher entstehen, da das Holz durch die langsamen Umdrehungen sonst mitgerissen werden würde. Dadurch, dass der Handwerker schneller in das Holz taucht und dort mit schnelleren Umdrehungen fräst, ist der Schnitt fein und schnell erledigt. Daher sollte die Leerlaufdrehzahl mindestens 5000 Umdrehungen pro Minute betragen.

Die Vibration

Dübelfräsen, die nicht perfekt eingestellt sind oder von Werk aus ein minderwertiges Laufwerk der Fräse haben, vibrieren während des Arbeitens. Diese Vibration stört beim präzisen Fräsen, weshalb sie möglichst gering sein sollte. Das kann der Interessent allerdings nur im Baumarkt vor Ort testen und nicht beim Onlinekauf, außer ein Käufer schreibt dazu etwas in die Rezension des Geräts.

Der Staubfangbeutel

Während des Arbeitens mit Holz entsteht Holzstaub, der die Lunge des Heim- oder Handwerkers schädigt. Daher ist beim Gerät darauf zu achten, dass dieses mindestens über einen Staubsaug-Anschluss verfügt, sodass der Staub nicht in die Luft gelangt und der Staubsauger ihn direkt einsaugt. Noch besser ist ein Staubfangbeutel, in den der Staub fällt, denn so benötigt der Handwerker keinen Staubsauger während der Arbeit mit dem Gerät.

Gumminoppen oder Krallen?

Damit das Werkstück während des Arbeitens mit der Fräse nicht verrutscht, benötigt der Heim- oder Handwerker am Gerät Gumminoppen oder Krallen. Während Profis eher Gumminoppen bevorzugen und Erfahrung im Umgang mit einer Dübelfräse haben, bevorzugt der Heimwerker Krallen, da diese einfacher arretieren. Dabei spielt es allerdings keine Rolle, welches der beiden Befestigungsmittel er bevorzugt, denn beide sichern das Werkstück und sollten hochwertig verarbeitet sein.

Das Gewicht

Der letzte entscheidende Faktor vor dem Kauf ist das Gewicht des Geräts, das maximal drei Kilogramm betragen sollte. Geräte mit einem Gewicht von bis zu 3,5 kg sind unhandlich und erschweren dem Heim- oder Handwerker die Arbeit. Leichtere Geräte helfen dem Handwerker feinere Schnitt zu setzen, sodass keine Unsauberkeiten beim Fräsen passieren.

Wie viel kostet eine Dübelfräse?

Dübelfräsen sind bereits ab 80 Euro erhältlich, wobei diese vergleichsweise schwer sind und einige Extras vermissen lassen. Ab 250 Euro erhält der Heimwerker ein kraftvolles, leichtes und präzises Gerät, das auch für Handwerker geeignet ist. Ab 500 Euro sind hochwertige Handwerker-Geräte erhältlich, die mit jeglichen Features versehen sind und langfristig die beste Alternative darstellen. Für einen Heimwerker lohnt sich hingegen der Aufpreis nicht.

Welche Dübelfräse Tests von angesehenen Testmagazinen gibt es? Gibt es einen Test von Stiftung Warentest?

Bisher hat ausschließlich die Computerbild einen Test zu verschiedenen Flachdübelfräsen unternommen und mehrere Modelle miteinander verglichen. Die Stiftung Warentest hat bisher keine Tests zu Dübelfräsen unternommen, was sich in Zukunft jedoch ändern kann.

Was sollte ich beim Einsatz von einer Dübelfräse beachten?

Der Einsatz einer Dübelfräse ist wie folgt durchzuführen:

  • Die gewünschte Nutstelle im Werkstück mehrmals einzeichnen und darauf achten, dass die Abstände zum Rand und zueinander identisch sind
  • Daraufhin den Winkel und die Schnitttiefe einstellen, falls es keine Flachdübelfräse ist
  • Am Rand beziehungsweise der angezeichneten Stelle die Maschine anlegen
  • Nun den beweglichen Teil der Fräse in das Material führen und darauf achten, dass sich die Maschine oder das Werkstück nicht bewegt
  • Diese Schritte bei allen angezeichneten Stellen wiederholen
  • Das Holzstück etwas ausklopfen, sodass etwas Sägemehl aus der Nut fällt
  • Daraufhin den Dübel mit Holzleim beschmieren und in die Nut stecken
  • Im Anschluss beide Teile miteinander verbinden
  • Letztlich muss das entstandene Werkstück unter Druck stehen, sodass der Leim trocknet und die Verbindung nicht schräg wird

Dübelfräse Test-Übersicht und Vergleich: Fazit

Eine Dübelfräse ist ein praktisches Werkzeug, um Einzelanfertigungen herzustellen und Holzstücke miteinander unsichtbar zu verbinden. Allerdings sind hochwertige Geräte erst ab circa 250 Euro erhältlich, weshalb der Heimwerker das Gerät bestenfalls im Baumarkt ausleiht, um Geld zu sparen. Dadurch, dass selbst ambitionierte Heimwerker seltenst eine Dübelfräse verwenden, lohnt sich der hohe Preis nicht für das Gerät, sondern ausschließlich eine geringe Leihgebühr im Baumarkt.

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